Springrace 2012

***Bericht geschrieben von Stoffis Garage***

Das Spring Race mit 12 Stunden Dauer gehört mittlerweile zu den Klassikern in der Langstreckenszene. Es starten dort mehr als 40 Teams, die Materialschlacht während des Tages ist enorm, die Beanspruchung an Mensch und Maschine ein Wahnsinn. Nach dem Sieg 2011 gehörten wir zum Favoritenkreis, das Team heuer bestand nur mehr aus uns 3 Fahrern: Pesendorfer Michi, Angleitner Markus und Stoffi, kein Mechaniker. Am Freitag um 7:10 in der Früh gings los bei erfrischenden 2 Grad Plus (wenigstens Plus), Michi legte trotz miesen Le Mans Starts sofort gut vor und konnte gegen Ende seines Turns sogar in Führung gehen. Unsere Turns heuer waren noch länger ausgelegt als 2011, am Anfang konnten wir mehr als 1 Std. 10 Min. draussen bleiben. Zum Glück wurde es schnell wärmer und die guten Wetterbedingungen schlugen sich in immer bessere Rundenzeiten nieder. Leider wurden unsere Hauptgegner, das Undis Racing Team, schon in der Anfangsphase durch einen Defekt 10 Runden gestoppt. Gegen Mittag betrug unser Vorsprung schon satte 19 Runden, das Tempo konnten wir aber trotzdem auch nicht drosseln. Unser Vergaser war wegen der kalten Bedingungen in der Früh sehr fett eingestellt worden, das rächte sich nachher mit einem brutalem Überfetten des Vergasers im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Die einzige Abhilfe war Vollgas über 12 Stunden. Am Nachmittag wurde das Undis Team nochmals durch einen Motortausch gestoppt und der daraus resultierende Abstand von mehr als 40 Runden konnten wir nach Hause bringen. Am Schluss wollte es Markus noch wissen und fuhr als erster auf diesem Kurs unter einer Minute, der Konter von Rapf Christian kam aber 2 Runden vor Schluss mit einen neuen Rundenrekord von 59:44. Toll war noch, das es nicht wirklich grobe Stürze gab und die Rettung heuer einen stressfreien Tag hatte.

Noch ein paar Zahlen zu unseren 12 Stunden: Verbrauch 58 Liter, 2 Reifen, 1 Paar Bremsbeläge vorne, 18 Liter Getränke, 6 Knieschleifer, eine Kiste Bier nach dem Rennen.
Ein besonderer Dank gebührt noch an Penn Gernot von GP1, der uns für diese Saison einen seiner gefräßten Motorblöcke zur Verfügung gestellt hat und dieser sich bei diesem Rennen das ersten Mal richtig bewährt hat. Natürlich danken wir auch Polini für den großartigen Zylinder, unser EVO geht super und hält wie man sieht.

Bilder der Veranstaltung:

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